Skip to main content

Live Streaming vs. Video on Demand: Unterschiede, Vorteile und Kosten

Welches Format ist für Ihr Unternehmen passend?

Lesezeit: ca. 5 Minuten

Welcher Unterschied besteht zwischen Live Streaming und Video on demand?

Live Streaming und Video on demand unterscheiden sich in der Hinsicht, dass ein Live Streaming (wie der Name schon sagt) in Echtzeit übertragen wird und ein Video on demand zu jeder beliebigen Zeit angeschaut werden kann. Live Streams werden allerdings nach dem Event häufig auch als Video on demand angeboten.

Videos on demand werden archiviert. So können Zuschauer jederzeit auf die Videos zugreifen, wann immer sie möchten. Dieses Prinzip findet man zum Beispiel bei YouTube.

Live Streaming dagegen ist eine Videoproduktion, bei der man ein Event oder eine Veranstaltung in Echtzeit anschaut. Zuschauer sind somit beim Geschehen live dabei!

Verfügbarkeit und Sendezeit sind bei Live Streaming und Video on demand zwei wesentliche Kernpunkte. Ein großer Vorteil ist es, einen Live Stream auch anschließend als Video on demand zur Verfügung zu stellen. Dadurch können Zuschauer, die nicht live teilnehmen konnten, auch im Nachhinein jederzeit auf die verpasste Veranstaltung zugreifen und sind so up to date.

Livestreaming vs. Video on Demand: Die Unterschiede im Überblick

Beide Videoformate eignen sich für die digitale Unternehmenskommunikation. Sie unterscheiden sich vor allem bei Verfügbarkeit, Interaktion, Produktionsablauf und langfristiger Nutzung.

Kriterium Livestreaming Video on Demand (VoD)
Verfügbarkeit Übertragung zu einem festgelegten Zeitpunkt in Echtzeit. Jederzeit und unabhängig vom ursprünglichen Veranstaltungstermin abrufbar.
Interaktion Live-Chat, Fragen und Antworten, Umfragen und direkte Zuschauerbeteiligung. Überwiegend zeitversetzte Nutzung, bei Bedarf mit ergänzenden Interaktionsfunktionen.
Produktionsaufwand Live-Regie, Kamera- und Tontechnik sowie eine zuverlässige Streaming-Infrastruktur. Aufnahme oder Übernahme bestehender Videos, gegebenenfalls Schnitt, Aufbereitung und Hosting.
Inhaltliche Kontrolle Änderungen während der Übertragung nur eingeschränkt möglich. Inhalte können vor der Veröffentlichung geschnitten, korrigiert und ergänzt werden.
Reichweite Teilnahme abhängig von Termin, Bewerbung und Verfügbarkeit der Zielgruppe. Langfristige und wiederholte Nutzung durch unterschiedliche Zielgruppen möglich.
Typische B2B-Anwendungen Konferenzen, Townhall-Meetings, Hauptversammlungen und Produktlaunches. E-Learning, Schulungen, Event-Mediatheken und aufgezeichnete Präsentationen.

Fazit: Livestreaming eignet sich besonders für zeitkritische Veranstaltungen mit direkter Interaktion. Video on Demand ist ideal, wenn Inhalte langfristig und flexibel verfügbar sein sollen. Unternehmen können beide Formate kombinieren, indem sie Live-Events aufzeichnen und anschließend als On-Demand-Videos bereitstellen.

Was ist besser: Live Streaming oder Video on demand?

Durch Live Streaming und Video on demand (Vod) kann man im Bereich des Online Marketing viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Das heißt man kann so durch hohe Reichweiten Informationen weitergeben. Im Gegensatz zu langen Werbetexten, kann man Videoproduktionen innerhalb kürzester Zeit online transportieren. Folgerichtig stellt dies einen erheblichen Vorteil dar!

Trotz dieses Wissens kursieren häufig Unsicherheiten darüber, wann Videoproduktionen für Unternehmen von Vorteil sind. Hier stellen sich viele Fragen, zum Beispiel, welches Videoformat überhaupt passt, ob ein Live Stream sinnvoll ist oder doch lieber Video on demand? Erfahrene Video-Anbieter wie wir wissen was hier zu tun ist!

Wir stehen Ihnen jederzeit für eine kostenlose Videoberatung zur Verfügung und helfen Ihnen bei Ihren Fragen.

Wann ist Live Streaming und wann Video on demand am besten geeignet?

Für virtuelle Events & Veranstaltungen, Interviews, Konferenzen, Versammlungen und Veranstaltungen sind Live Streams am ehesten geeignet. Für Filmproduktionen, die geskriptet sind, wie Imagefilme oder Erklärvideos, sind Videos on demand zu empfehlen.

Zunächst sollte einmal das Ziel analysiert werden, bevor man sich an eine konkrete Beauftragung wagt.

Sollen Kunden Neuigkeiten übermittelt werden? Sollen Mitarbeiter im Homeoffice erreicht werden und miteinander interagieren? Dann wäre ein Live Stream die richtige Wahl! Möchten Sie allerdings mit hochwertig gestalteten Filmproduktionen Aufmerksamkeit erzielen und diese anschließend als Werbemittel einsetzen, sind Videos on demand empfehlenswert.

Live on Demand: Livestreaming und Video on Demand kombinieren

Livestreaming und Video on Demand müssen keine getrennten Formate sein. Bei einer kombinierten Produktion wird eine Veranstaltung live übertragen, gleichzeitig aufgezeichnet und anschließend als Video on Demand (VoD) bereitgestellt. So können Unternehmen sowohl Zuschauer in Echtzeit erreichen als auch ihre Inhalte langfristig verfügbar machen.

Der Begriff Live on Demand wird unterschiedlich verwendet und bezeichnet keinen einheitlich definierten technischen Standard. Im Unternehmenskontext beschreibt er häufig die Verbindung einer Liveübertragung mit der späteren On-Demand-Nutzung.

Wie funktioniert Live on Demand in der Praxis?

Bei einer professionellen Videoproduktion lassen sich Liveübertragung und spätere On-Demand-Nutzung bereits in der Planung berücksichtigen.

SCHRITT 01
Liveübertragung

Konferenzen, Unternehmensveranstaltungen oder
Präsentationen werden mit mehreren Kameras
professionell übertragen.

SCHRITT 02
Aufzeichnung

Die Veranstaltung wird parallel in hoher
Qualität aufgezeichnet, damit die Inhalte
später erneut genutzt werden können.

SCHRITT 03
Postproduktion

Einzelne Vorträge werden bei Bedarf geschnitten
und mit Grafiken, Kapitelmarken und Untertiteln
ergänzt.

SCHRITT 04
Video on Demand (VoD)

Die Videos stehen anschließend über eine
Unternehmenswebsite, Videoplattform oder
geschützte Mediathek flexibel zum Abruf bereit.

Beispiel aus der Unternehmenskommunikation: Eine zweistündige Fachkonferenz wird live übertragen. Anschließend werden die einzelnen Vorträge als eigenständige Videos aufbereitet. Teilnehmer können sich gezielt bestimmte Inhalte erneut ansehen, während Interessenten, die nicht live dabei waren, später auf die Aufzeichnungen zugreifen können.

Damit verlängert sich die Nutzungsdauer einer Veranstaltung erheblich. Aus einer einmaligen Liveproduktion entstehen langfristig einsetzbare Videoinhalte für Wissensvermittlung, Marketing und interne Kommunikation.

MEDIACOLOR.TV | AUS DER PRAXIS

Hybride Veranstaltung mit Aufzeichnung und Nachbearbeitung

Projektbeispiel: Fraunhofer IAIS / IT.NRW

Bei einer hybriden Veranstaltungsproduktion für Fraunhofer IAIS / IT.NRW übernahm Mediacolor.TV Aufgaben der Kamera- und Tontechnik, Bildregie und Streaming-Umsetzung. Neben der Liveproduktion gehörten die Aufzeichnung der Veranstaltung und die anschließende Erstellung eines Highlight-Videos zum Leistungsumfang. Damit konnten ausgewählte Veranstaltungsinhalte über den Live-Termin hinaus als Videomaterial weitergenutzt werden.

Mehrwert für Unternehmen:
Eine durchdachte Liveproduktion schafft zugleich die Grundlage für zusätzliche Videoinhalte. Aufzeichnungen können nach der Veranstaltung geschnitten, aufbereitet und für die weitere
Kommunikation eingesetzt werden.

Kombination aus Live Streaming und Video on demand

Live Streaming und Video on demand lassen sich auch wunderbar miteinander kombinieren, weil sie sich ergänzen. Infolgedessen werden viele Live Streams im Nachhinein als Video on demand Produktion aufbereitet und zur Verfügung gestellt. Zum Beispiel auf YouTube, dem Intranet oder der Webseite der Firma. Professionelle Live Streaming Anbieter werden Sie auf diese Option aufmerksam machen. Eine fantastische Möglichkeit für Video on demand ist auch beispielsweise ein Trailer vor einem virtuellen Event. Hierdurch können Sie auf den kommenden Live Stream aufmerksam machen.

Das könnte auch interessant für Sie sein: Livestreaming für Unternehmen

Was kostet Livestreaming im Vergleich zu Video on Demand?

Ob Livestreaming oder Video on Demand günstiger ist, hängt vom Produktionsumfang, der technischen Ausstattung und der geplanten Nutzung ab. Beide Formate haben unterschiedliche Kostenstrukturen.

Livestreaming: Kosten für die Produktion in Echtzeit

Beim professionellen Livestreaming entstehen Kosten insbesondere durch Kameratechnik, Bild- und Tonregie, Streaming-Infrastruktur, Personal und technische Absicherung. Eine umfangreiche Postproduktion ist für die reine Liveübertragung nicht erforderlich. Dafür müssen technische und organisatorische Abläufe bereits während der Veranstaltung zuverlässig funktionieren.

Video on Demand: Kosten für Aufbereitung und Bereitstellung

Die Kosten von Video on Demand hängen davon ab, ob bereits fertige Videos bereitgestellt oder neue Inhalte produziert werden. Zusätzlicher Aufwand kann durch Videoschnitt, Farbkorrektur, Grafiken, Untertitel, Kapitelmarken sowie Videohosting und Mediathek-Verwaltung entstehen. Auch bestehende Veranstaltungsaufzeichnungen lassen sich als On-Demand-Inhalte weiterverwenden.

Livestreaming und Video on Demand kombinieren

Besonders wirtschaftlich kann die Kombination beider Formate sein: Eine Veranstaltung wird live übertragen und gleichzeitig aufgezeichnet. Anschließend können einzelne Vorträge oder Präsentationen als Video on Demand bereitgestellt werden. Dadurch lassen sich die vorhandenen Aufnahmen mehrfach nutzen, ohne eine vollständig neue Produktion durchführen zu müssen. Für die Nachbearbeitung und Bereitstellung entstehen gegebenenfalls zusätzliche Kosten.

Fazit: Livestreaming ist nicht
grundsätzlich teurer oder günstiger als Video on Demand. Entscheidend sind Produktionsumfang, technische Anforderungen und die gewünschte Nutzungsdauer. Werden Liveaufzeichnungen anschließend als On-Demand-Videos verwendet, kann sich der wirtschaftliche Nutzen einer Produktion erhöhen.

Welche Herausforderungen gibt es beim Live Streaming und beim Video on demand?

Ein Live Stream sollte man vor der Veranstaltung rechtzeitig und strukturiert durchplanen. Außerdem sollte man die gewünschten Inhalte gut formulieren. Die Technik sollte möglichst professionell sein. Auch die Auswahl der Location spielt eine wichtige Rolle. Oft wirkt es so, als seien Live Streams stark improvisiert und frei dargestellt. Jedoch werden sie gut vorbereitet, damit sich ein roter Faden konstant durch die Veranstaltung zieht. Dazu ist eine durchdachte Strategie von Vorteil!

In dieser Strategie sollte man die Inhalte des Live Streams bestimmen. Denn ein Live Stream zeigt nur dann Wirkung, wenn alle Faktoren berücksichtigt und erfüllt werden. Ist der Inhalt langweilig oder gar verwirrend und ohne Zusammenhang, schalten Zuschauer schnell ab. Infolgedessen interessieren sie sich auch nicht für zukünftige Veranstaltungen.

Bei beiden Formaten sollten die Zuschauer direkt zu Anfang abgeholt und durch die Produktion geführt werden. Am Ende der Produktion ist es ratsam, sich mit einem Call to Action zu verabschieden. Zuschauer werden so direkt einbezogen. Außerdem bleiben so die vermittelten Inhalte auch im Gedächtnis der Zuschauer.

Erfahrene Kamerateams sorgen bei der Durchführung einer Videoproduktion für eine einwandfreie technische Umsetzung. Sie sorgen folglich für die Internetverbindung, Übertragungstechnik, Licht- und Stromversorgung sowie angemessene Motive. Dies gilt sowohl für Live Streaming Produktionen als auch für Video on demand Produktionen.

Welches Videoformat ist günstiger?

Es stellt sich immer wieder die Frage wie hoch die Produktionskosten der Videoformate sind. Eine exakte Angabe der Kosten ist jedoch schwierig, da man die Kosten nach Analyse der gewünschten Inhalte kalkulieren muss. Beim Live Stream entfallen die Kosten für die Postproduktion, wodurch Live Streams manchmal günstiger sein können. Je nachdem wie groß und aufwendig das Live Streaming sein soll, kann es allerdings auch teurer werden.

Erklärvideo Produktionen kann man im Vergleich dazu günstig herstellen, da sie computergeneriert entstehen.


Livestreaming oder Video on Demand: Welches Format passt?

Ob Livestreaming, Video on Demand oder eine Kombination aus beiden Formaten sinnvoll ist, hängt von den Zielen Ihrer Veranstaltung, der Zielgruppe und der geplanten Nutzung der Videoinhalte ab.

Wann lohnt sich Livestreaming?

Livestreaming eignet sich besonders für Veranstaltungen, bei denen Zuschauer zeitgleich teilnehmen und direkt interagieren sollen. Typische Einsatzbereiche sind Konferenzen, Produktpräsentationen, Betriebsversammlungen, virtuelle Veranstaltungen und hybride Events. Funktionen wie Live-Chat, Umfragen und Fragerunden ermöglichen eine aktive Beteiligung.

Wann ist Video on Demand sinnvoller?

Video on Demand (VoD) ist die bessere Wahl, wenn Videoinhalte zeitunabhängig, wiederholt und langfristig verfügbar sein sollen. Das gilt insbesondere für Schulungen, E-Learning, aufgezeichnete Fachvorträge, Produktinformationen und Unternehmensvideos. Zuschauer können selbst entscheiden, wann und wie häufig sie die Inhalte ansehen.

Wann ist die Kombination aus Livestreaming und VoD sinnvoll?

Die Kombination empfiehlt sich, wenn eine Veranstaltung live stattfinden und die Inhalte anschließend langfristig verfügbar bleiben sollen. Bei diesem Live-on-Demand-Ansatz wird die Veranstaltung parallel aufgezeichnet. Durch anschließenden Videoschnitt, Untertitel und Kapitelmarken können einzelne Vorträge oder Präsentationen als Video on Demand veröffentlicht
werden, ohne die Inhalte erneut produzieren zu müssen.

Entscheidungshilfe:
Livestreaming ermöglicht direkte Interaktion in Echtzeit. Video on Demand bietet zeitliche Flexibilität und langfristige Verfügbarkeit. Die Kombination beider Formate eignet sich besonders für Unternehmen, die Veranstaltungen live übertragen und ihre Videoinhalte anschließend mehrfach nutzen möchten.

 Bei Interesse einfach Formular ausfüllen

Lassen Sie sich kostenlos zu Ihrem Projekt beraten.

Wir stehen Ihnen mit unserer langjährigen Erfahrung in den Bereichen Videoproduktion, Livestreaming, hybride Veranstaltungen und E-Learning zur Verfügung.